SOFORTHILFE FÜR ELTERN
Prüfungsangst:
was tun, wenn dein Kind blockiert?
Blackout, Bauchweh, Lernblockade? Wenn dein Kind vor Prüfungen wie gelähmt ist, liegt das nicht an fehlendem Willen. Deshalb stehen hier zuerst die vier Schritte, die sofort helfen – und danach alles, was erklärt, warum sie wirken.
Ein Blackout ist kein Versagen und keine Faulheit.
Er ist eine Stressreaktion und diese lässt sich beruhigen.
HINTERGRUND
Was bei einem Blackout im Kopf passiert
Ein Blackout entsteht nicht, weil du zu wenig gelernt hast. Er läuft in drei Schritten ab und genau dort setzen die vier Schritte oben an.
EINORDNUNG
Drei Anzeichen, dass es mehr wird als Nervosität
Ein bisschen Anspannung vor einer Prüfung ist normal und sogar nützlich – sie macht wach. Kritisch wird es, wenn sie bleibt.
Bei Kindern und Jugendlichen zeigt sich Prüfungsangst selten als „Ich habe Angst“. Häufiger als Bauchweh am Morgen, als Gereiztheit, als plötzliches Desinteresse an einem Fach oder als Aufschieben, das nach Faulheit aussieht und keine ist.
VORBEUGEN
Was über den Tag hinaus hilft
Die vier Schritte wirken akut. Damit die Angst beim nächsten Mal kleiner ausfällt, braucht es etwas anderes und zwar in den Wochen davor, nicht am Abend vorher.
Warum sie nicht von allein weggeht: Der Termin steht im Kalender, der Gedanke „das schaffe ich nicht“ kommt, darauf Anspannung, darauf der Körper und am Ende steht ein Verhalten: aufschieben oder wie besessen lernen. Beides bringt sofort Erleichterung, und genau deshalb wird der Kreis beim nächsten Mal enger statt weiter. Kurzfristige Erleichterung ist ein sehr starker Lehrmeister. Aussteigen lässt sich an vier Stellen:
WAS DU SAGEN KANNST
Angst vor Klassenarbeiten: was du sagen kannst und was Druck macht
Vor einer Klassenarbeit zählt weniger, was du sagst, als wie es ankommt. Diese beiden Spalten sind der Abschnitt, den Eltern erfahrungsgemäß am häufigsten abfotografieren.
